Das ist Stans!

Mitten in Europa, mitten in der Schweiz: Dorfplatz von nationaler Bedeutung, Marktflecken, reiches Kulturangebot, gelebtes Brauchtum, kulturhistorische Gebäude, Oldtimer-Bahn aufs Stanserhorn, renommierte Gaststätten, Museen über Brauchtum und Geschichte, Freizeit- und Sportanlagen, umrahmt von Bergen, offen zum Vierwaldstättersee, Sitz der Nidwaldner Regierung und der kantonalen Verwaltung.

 

Das und vielmehr ist Stans!
Kommt, seht und geniesst!

 

Ursprung

Der Kern von Stans zählt zum ältesten Siedlungsgebiet des Nidwaldner Talbodens. Menschliche Spuren lassen sich bis in das 2. Jh.v.Chr. zurück verfolgen. Brandgräber und die lateinische Wurzel des ursprünglichen Stanser Ortsnamens «stagnum» (Sumpf) weisen darauf hin, dass bereits zu gallo-römischer Zeit Menschen in Stans gelebt haben. Im 7./8. Jh. betraten die ersten Alemannen den Boden des Engelbergertals; sie brachten das Christentum mit. Das um 750 n.Chr. erbaute erste Gotteshaus diente wohl den Bewohnern des ganzen Tales. Die Kirche wurde entsprechend der Bevölkerungsentwicklung mehrmals vergrössert. 1642-47 wurde die heutige Pfarrkirche St. Peter und Paul, eine frühbarocke Anlage, gebaut.

 

Die für die Bildung der Eidgenossenschaft wichtige Schlacht bei Sempach wurde dem Mythos nach 1386 dank des furchtlosen Einsatzes von Arnold Winkelried, einem Stanser, gewonnen. Mit zwei Denkmälern und einer jährlichen Feier am 9. Juli wird die Erinnerung an den Helden wach gehalten. 1481 wurde die Schweizer Geschichte an der Tagsatzung mit dem „Stanser Verkommnis“ und der Begründung der neun-örtigen Eidgenossenschaft nachhaltig geprägt.

 

1713 zerstörte der Stanser Dorfbrand zwei Drittel des Fleckens. Den darauf verfügten strengen Bauvorschriften verdanken wir die heutige grosszügige Gestaltung des Dorfplatzes mit dem Winkelried-Brunnen, den herrschaftlichen Barockhäusern und dem Rathaus. Mitgeprägt wird das Bild von Stans ausserdem von historischen Bauten wie der Rosenburg(13./14. Jh.), dem Winkelriedhaus (15. Jh.) sowie dem Kapuzinerkloster (1583) und dem Frauenkloster (1618); dort hat nach dem Franzosenüberfall von 1798 Heinrich Pestalozzi als Waisenvater gewirkt. Die schmale Schmiedgasse mit dem Charakter einer kleinen «Altstadt», einstmals die Gasse der Handwerker, ist bis heute dank zahlreicher Restaurants und Geschäfte ein beliebter und heimeliger Treffpunkt der Bevölkerung.

 

Entwicklung

Die Errungenschaften der Technik und neue Verkehrswege leiteten eine nachhaltige Entwicklung von Stans ein. Ab 1893 ermöglichte die Strassenbahn Stansstad-Stans den Anschluss über das Dampfschiff ans Bahnnetz in Luzern. Ein technisches Wunderwerk, nämlich die steilste Bahn der Welt, war auch die im gleichen Jahr eröffnete Bahn aufs Stanserhorn. Mit der Anbindung ans schweizerische Schienennetz (1964, Luzern-Stans-Engelberg, heute Zentralbahn) und an die Nord-Süd-Strassenachse (A2) mit der Eröffnung des Seelisbergtunnels 1980 wurden nicht nur schnelle Verkehrswege geschaffen, sondern auch eine markante Zuwanderung gestartet und eine weltanschauliche Öffnung eingeleitet. Rund 600 Arbeitsstätten in diversen Sektoren bieten ihren Beschäftigten Arbeit und Verdienst an. Mehr als 97% der total 6'700 Arbeitsplätze in Stans gehören zu den Sektoren Dienstleistung und Industrie/ Gewerbe. Grösstes Unternehmen sind die 1939 gegründeten und weltweit tätigen Pilatus-Flugzeugwerke.

 

Lebensqualität

Die bevorzugte Lage von Stans, umrahmt vom Stanserhorn mit der grossartigen Fernsicht, dem mondänen Bürgenstock, nahen Dreitausendern für Gletscherabfahrten und dem zum Bade ladenden Vierwaldstättersee eröffnen eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Das breite kulturelle Angebot, ein vielfältiges Vereins- und Dorfleben, Feste, gelebtes Brauchtum und echte Gastfreundschaft tragen wesentlich zum unvergleichlichen Charakter von Stans bei.